Turnusmäßig fand die Mitgliederversammlung im Sportheim des Aggerstadions statt. Dabei ging es im Kern um die Neuwahlen des Gesamtvorstands. Bestätigt in ihren Positionen wurden: Ralf Saborowski (Vorsitzender), Wolfgang Becker (stellv. Vorsitzender), Jens Rosenbohm (Geschäftsführer), Jürgen Titze (Vereinskassenwart), Helmut Buß (stellv. Vereinskassenwart) und Irene Hornig (Mitgliederverwaltung). Neu verstärkt wird das Team durch Florian Thierbach (Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit). Die nur mäßige Beteiligung veranlasste den Vorsitzenden Ralf Saborowski ein Foto der Bundesversammlung auf den Projektor aufzulegen. Das Foto zeigte die 1024 Teilnehmer zur Wahl des Bundespräsidenten. „Schön wäre wenn das Sportjugendheim heute auch so gut besucht wäre," so Saborowski.
In seinem Jahresbericht ging er auf die Zustandsbeschreibung des Vereins, den Rückblick 2011 und den Ausblick für 2012 ein. Die TLG steht im Wettbewerb mit 70 Vereinen alleine im Stadtgebiet und einer nicht unerheblichen Anzahl von kommerziellen Anbietern, sowie der zunehmenden Individualisierung des Sports. „Die Bindung an „den" Verein geht zurück. Eine Festlegung für Jahrzehnte gibt es heute nicht mehr", stellte Saborowski fest. Die Herausforderungen für die TLG sieht der Vorsitzende in der Verbesserung des Angebots, der Professionalisierung und der Qualifizierung der Vorstände und der sportlichen Leitung. „Wir sind die Dienstleister des Sports und unsere Kunden sind unsere Mitglieder bzw. künftigen Mitglieder," ließ der Vorsitzende die Versammlung wissen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr veranstaltete die TLG einen Abend für verdiente Mitglieder des Sports und des ehrenamtlichen Engagements. Es folgte das Familiensommerfest, die Renovierung und Neumöblierung des Geschäftszimmers, ein Treffen mit Politikern des Stadtrates, eine Auftaktveranstaltung zur Strategietagung „TLG – 2022", sowie ein Kommunikationsseminar. Darüber hinaus stellte die TLG drei Anträge an die Stadt bzw. den Stadtsportverband. Antrag 1: Vorziehen der Renovierung des Aggerstadions. Dem folgte der Rat der Stadt und hat die Renovierungsmaßnahme auf 2013 vorgezogen. „Hier wurde über alle Parteigrenzen hinweg auf unseren Antrag hin ein kluge Entscheidung für den Sport im Allgemeinen und den Heimvereinen im Aggerstadion im Besonderen getroffen. Dafür danke ich allen Verantwortlichen," zeigte sich Saborowski sichtlich erfreut. Antrag 2: Hallenbenutzung auch während der Ferien zum normalen Gebührensatz. Dieser Antrag ging über den Stadtsportverband an den Sportausschuss im Rat und steht zur nächsten Sitzung an. Ziel ist während der Ferien Hallen für den normalen Gebührensatz zu nutzen und nicht für den dreifachen Satz. Antrag 3. Änderung der Richtlinien zur Ehrung verdienter Sportler auf dem Gebiet der Stadt Troisdorf. Dahinter verbirgt sich die Anpassung der Richtlinie an die Realitäten, so dass nicht nur Sportler und Sportlerinnen aus weniger stark frequentierten Sportarten oder sogenannten Trendsportarten in den Genuss von Ehrungen kommen.
Für 2012 stehen auf der Agenda des TLG-Vorstandes folgende Punkte:
- Fortsetzung der Strategietagung
- Umsetzung eines effizienten Werbekonzeptes
- Familiensommerfest vor den Sommerferien
- Mitgliederbefragung
- Vorbereitung auf das TLG-Jubiläumsjahr 2016
- weitere Seminare zur Professionalisierung und Qualifizierung
Einen besonderen Dank richtete Ralf Saborowski an Karl-Heinz Merkel (90) und Josef Pees (89) die trotz ihres hohen Alters immer noch aktiv am Sport teilnehmen. Beide Herren zeigen damit eindrucksvoll, dass Sporttreiben keine Frage des Alters sondern des Willens ist. Wesentlich jünger ist Malin Lobitz, die 2. der Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend, die am Tag der
Mitgliederversammlung ihren 22. Geburtstag feierte und aus den Händen ihres Abteilungsleiters Wolfgang Becker einen Blumenstrauß empfing.



Karl-Heinz Merkel feiert am Mittwoch, 01. Februar 2012, seinen 90. Geburtstag bei guter geistiger und körperlicher Konstitution.
Er ist einer der ersten Mitglieder der Troisdorfer Leichtatletik-Gemeinschaft 1966 e.V und ist bis heute, trotz seines hohen Alters, nach wie vor sportlich immer noch sehr aktiv und dabei bewundernswert körperlich fit.
Karl-Heinz Merkel wurde in der „Roten Kolonie“ geboren, ist hier zur Schule gegangen und hat bis zum Jahre 1981 bei den Dynamit-Nobel-Werken in Troisdorf als Techniker seinen Lebensunterhalt verdient. Seinen soldatischen Einsatz während des 2. Weltkrieges hat er im fliegerischen Dienst bei der Luftwaffe ohne Verwundungen überstanden.
Verhältnismäßig spät mit 49 Jahren hat sein Wunsch nach sportlicher Betätigung Ihn dann zur TLG geführt. Jedoch war hier nicht die wettkampfmäßige sportliche Ertüchtigung ausschlag-gebend, vielmehr war er an einer ausgewogenen körperlichen Betätigung zwecks allgemeiner Gesunderhaltung interessiert.
Sein als junger Soldat erworbenes Sportabzeichen wiederholte er dann aber schon im ersten TLG-Jahr unter Aufsicht von Alwin Hermann.
Viele Jahre trainierte er in der LA-Sportgruppe „Fitness Männer 30 +“ mit Wolfgang Becker.
Im Januar 2001 wechselte er in die TSV-Sportgruppe „ Gymnastik & Fitness Männer 50 + “ und ist nun auch hier seit Jahren einer der fleißigsten Teilnehmer.
Selbst während der Jahre, als er seine kranke, bettlägerige Frau zu Hause pflegte, hielt er sich den Mittwoch-Termin, soweit es möglich war, für seinen Sport frei. Nach dem Tode seiner Frau Alice im Juni 2008 nahm er wieder regelmäßig am Sport teil und suchte den Kontakt in seiner Sportgruppe, um in der Gemeinschaft neuen Lebensmut zu finden.
Heute erfreut sich Karl-Heinz nach wie vor guter Gesundheit und zeigt eine optimistische Lebenseinstellung. Für viele seiner Sportkameraden gilt er als das nachstrebenswerte Vorbild.
Wir alle gratulieren Karl Heinz Merkel zu seinem 90.-igsten Geburtstag ganz herzlich und wünschen Ihm weiterhin alles Gute, beste Gesundheit und noch viele Jahre die Lebensfreude, die uns alle so begeistert.

Nicht nur sportlich gut drauf sind die Jugendlichen der Abteilung Leichtathletik innerhalb der TLG. Während sie sonst hochkonzentriert ihren Sportdisziplinen nachgehen, konnten sie sich beim Entsorgen von Altmöbeln so richtig aufdrehen. Durch die Neugestaltung des Geschäftszimmers und des Geräteraums wurde einige „Altlasten“ ausgesondert. Wolfgang Becker, Abteilungsleiter Leichtathletik bat seine „Schützlinge“ um Hilfe beim Befüllen eines Containers. „Die waren wie ein Heuschreckenschwarm“, stelle der Vorsitzende Ralf Saborowski fest. „Ich konnte die jungen Leute gar nicht so schnell mit dem Altmaterial versorgen.“ Damit der Container auch optimal gefüllt wurde, zerlegten die Jugendlichen die Möbel in kleine Stücke. Da wurde im Schnellverfahren Kleinholz produziert. „Viele Hände, schnelles Ende“ merkte Ralf Saborowski zufrieden an, bedankte sich bei den Jugendlichen und stellte die Frage, was denn nun den Rest des Abends zu tun sein? Für die Jugendlichen war die Antwort klar. Es ging zurück zu Training.

TLG-Jugend produziert Kleinholz
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